1. MannschaftexportSaison 25/26

Regionalliga Nordost – Runde 4

In der vierten Runde der Regionalliga Nordost gelang es unserer ersten Mannschaft endlich das leidige 3,5:4,5-Muster zu durchbrechen, auf den eigentlich überfälligen ersten Saisonsieg müssen wir nach dem 4:4 gegen TSV Kareth-Lappersdorf II aber weiter warten. Den Auftakt machte Jozef Smyk, der in einer scharfen Variante gegen das Königsgambit zwei Bauern mehr hatte, aber auch Entwicklungsrückstand. In der unübersichtlichen Stellung bot er remis, was auch akzeptiert wurde. Wolfgang Brunner nutzte den Umstand aus, dass sein Gegenüber das Zentrum öffnete, ehe er voll koordiniert war, gewann eine Qualität und wenig später auch die Partie. Auf dem Brett von Erwin Hirn waren beide Monarchen in der Mitte verblieben und wurden so zum Angrifftziel der gegnerischen Dame. Auch hier war schwer abzuschätzen wer davon mehr profitiert und der Punkt wurde geteilt. Der Kontrahent von Ralf Seitner hatte ein schlechtes Timing mit einem Springerzug, denn in dem Moment konnte Ralf den Springer schlagen und dieser musste aus taktischen Gründen mit einem Bauern zurückgenommen werden. Dadurch konnte Ralf in ein gewonnenes Turmendspiel abwickeln, da er nun den entscheidenden Freibauern hatte. Keine nennenswerten Ungleichgewichte gab es in der Partie von Andreas Hierl und das Remis die logische Folge. Damit führten wir – wie schon zum Saisonauftakt gegen Büchenbach – mit 3,5:1,5, womit das 3,5-Gespenst aber noch nicht vertrieben war. Und tatsächlich war es kurz davor ein weiteres Mal zu spuken. Lorenz Schilay war schon längere Zeit in die Defensive gedrängt und verpasste die Möglichkeit seine Stellung zu befreien. Als er dann seine Dame unglücklich positionierte, wurde diese von den gegnerischen Bauern erfolgreich eingekesselt. Auch Martin Simon war unter Druck geraten, nachdem er seinen Springer am Damenflügel ins Abseits befördert hatte. Gerade als er aus dem Gröbsten raus war, unterlief ihm der zweite-vor-dem-ersten-Zug-Klassiker: nach dem gedanklich bereits ausgeführten Damentausch wäre g3 kein Problem gewesen, doch so setzte die schwarze Dame einzügig Matt. Somit stand es 3,5:3,5 und es lief noch die Partie von Sebastian Mösl. Dieser hatte ein frühes Remisgebot abgelehnt und einen Bauern gewonnen. Dafür bekam der Gegner die Initiative und Sebastian agierte zu passiv. In Zeitnot entglitt ihm die Partie dann endgültig, er verlor seinen Freibauern und blieb auf seiner Schwäche b7 sitzen. Zumindest kam er ohne Unfall über die erste Zeitkontrolle und da sein Gegenüber keinen klaren Gewinnplan sah, einigte man sich auf remis zum 4:4 Endstand. Die rote Laterne konnten wir so zwar nicht abgeben, aber immerhin steht nun der erste Punkt zu Buche.

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