AllgemeinSaison 25/26Turniere 25/26

Vereinspokal 2026 – Runde 1

Leider nur 12 Schachfreunde wagen sich dieses Jahr in den Kampf um den Vereinspokal. Zum Aufstocken auf die notwendigen 16 Teilnehmer werden daher 4 Freilose („BYE“) zugelost.

Die Paarungen der ersten Runde:

Ralf vs. F.X.

Gegen den hochfavorisierten Ralf Seitner hatte F.X. Beer von Anfang an einen schweren Stand. Nachdem Ralf auf f7 reingeschlagen hatte, um mit Damenschach die Figur zurückzugewinnen, unterlief F.X. ein fataler positioneller Faux-pas:

Das Damenschach auf d5 parierte F.X. mit 10.e6?? Dadurch wird der Lc8 lebendig begraben und es ist nicht ersichtlich, wie sich Läufer und Ta8 ins Spiel bringen wollen. Außerdem winkt dem weißen Springer das herrliche Feld d6, das kaum zu verteidigen ist.

In der Folge konnte F.X. seine Entwicklungsprobleme nicht lösen und streckte nach 33 Zügen die Waffen.

Jojo vs. Mattias

Nach so mancher Rettung von Johannes Hierl bei seinen Einsätzen in der zweiten Mannschaft war Mattias vorgewarnt. Jojo kam ganz OK aus der Eröffnung , konnte sich dann aber nicht entscheiden, ob er voll auf Angriff oder eher vorsichtig weiterspielen sollte.Eingangs des Mittelspiels übersah er dann einen kleinen taktischen Trick von Mattias, der die Vorentscheidung brachte.

Anstatt 16.Dd2?? sollte die Dame nach e2 und aus dem Schussfeld des Td8. So gewinnt 16…Sxe4! einen Bauern und die Qualität. Wegen des Abzugs Lg1+ kann der Bauer d3 nicht wiedernehmen und nach Sxe4 folgt einfach Lxe4 und es hängen der Lb2 und der Tf3.

Nach dem folgenden Massenabtausch war Mattias‘ Sieg mit Mehrmaterial im Grunde nur eine Frage der Technik und Jojo gab im 28. Zug auf.

Andi vs. Sebastian

Andreas Hier und Sebastian Mösl gestalteten die Eröffnungsphase ziemlich ausgeglichen, bis Andi seine Figuren für einen Königsangriff zusammenzog und einen Bauersturm vorbereitete. Beim Einnehmen der Verteidigungsposition unterlief Sebi ein subtiler Fehler, der schließlich seinem König keine Rettung mehr ließ.

Es sieht zwar sehr naheliegend aus, den König mit 19…Kh7? aus der Schusslinie zu nehmen, richtig wäre jedoch 19..Kh8! gewesen, weil nun der Springer ein Fluchtfeld auf h7 hätte, wo er dem König weiter Schutz bieten kann. So muss nach 20.g5 Sh5 21.Dg4 der Springer mit 21…g6 gedeckt werden, was die Königsstellung weiter schwächt.

Andi spielte den Angriff souverän runter und setzte Sebis König im 34. Zug Matt.

Die noch austehende Erstrundenpartie zwischen Erwin Hirn und Thomas Hummel wird am 20. Februar nachgeholt. Alle Verlierer der ersten Runde rücken im Verliererbaum vor und bekommen in Runde 2 die Freilose, die nun endgültig ausscheiden.

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